Quo Vadis Mietenbewegung?Mittwoch, 28. Juni von 18 bis 20 Uhr via Zoom (Einwahldaten werden rechtszeitig verschickt) Liebe Freundinnen und Freunde, im letzten Bewegungsratschlag zum Thema „Quo Vadis Klimabewegung“ im April gab es zwei Ergebnisse: In den nächsten Monaten wollen wir stärker themenfokussierte Bewegungsdebatten statt breit aufgelegter Ratschläge mit euch führen. In diesen „strategischen Fachgesprächen“ wollen wir Fragen und Aspekte aufgreifen, die euch und uns unter den Nägeln brennen, an denen Bewegungen gerade intensiv arbeiten und die strategischen Fragen aufwerfen. Dafür wollen wir mehr als bisher dazu arbeitende Akteur*innen und Vertreter*innen von Initiativen auch speziell zur Diskussion und Beteiligung einladen. Von einigen von euch gab es am Ende des Ratschlags den Wunsch, den Schwerpunkt zu legen auf die Mietenbewegung (en) und dabei gleichzeitig den Bogen aktiv zu unserer Debatte um Klimagerechtigkeit zu schlagen. Dieses wollen wir nun tun und laden euch zu einem Gespräch und Austausch über strategische Herausforderungen der Mietenbewegung ein Wir wollen gemeinsam zusammentragen, wo die Mietenbewegung (-en) aktuell steht und wie sie mit dem Widerspruch umgeht zwischen dynamischen und bewegten Aufbrüchen einerseits und massiven politischen Blockaden andererseits. Denn trotz hoher Mobilisierung und Politisierung ändert sich ja wenig am Problem der hohen Mieten. Im Gegenteil: steigende Energiekosten erhöhen den Druck auf Mieter*innen, Volksentscheide für Vergesellschaftung werden ausgesessen, ein Ende der Modernisierungsumlage ist nicht in Sicht. - Welche Rolle spielen die Auseinandersetzungen um die so genannte Wärmewende in den Kämpfen um bezahlbaren Wohnraum?
- Gibt es eine Schnittstelle zwischen Mieten- und Klimagerechtigkeitsbewegung oder wie und wozu könnte in strategisches und praktisches Zusammengehen aussehen?
- Wo liegen hier Chancen, wo Hindernisse und was bräuchte es, um diese zu überwinden?
Klar ist: Es braucht konzertierten Druck auf Politik gegen die profitorientierte Mietenfrage. Klar ist auch, die Debatte um die Wärmwende und steigende Energiekosten – besonders im städtischen Mietenbereich - muss klassenpolitisch nach vorn aufgelöst werden. Derzeit wird viel darüber sowohl in der Mietenbewegung als auch der Klimagerechtigkeitsbewegung. diskutiert, ob beim Recht auf Stadt Forum in Oberhausen am kommenden Wochenende oder in speziell dazu organisierten Workshops, ob in Blogs und Foren oder bei Strategietreffen der Klimagerechtigkeitsbewegung wie Mitte Juni in Köln. Für unseren Austausch am 28. Juni werden wir Aktivist*innen aus den verschiedenen Initiativen und Bewegungen einladen und um Beiträge und Berichte bitten. Etwas Lesefutter haben wir schon mal für euch: Fünf Maßnahmen für ein Sofortpaket Wärmewende: https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/sofortpaket-waerme/ Eine ausführliche Einladung folgt. Wir freuen uns aber bereits jetzt über eine Rückmeldung über eure Teilnahme. Solidarische Grüße, Kerstin, Corinna, Jan und Tim
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