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Saarland

Energiewende vorziehen

"Die saarländische Linke begrüßt Investitionen der Energiekonzerne in der Krise. Wer sein Geld aber in neue Kohlekraftwerke steckt, leistet der Konjunktur einen Bärendienst. RWE und EON nutzen offenbar die wirtschaftliche Talfahrt, um ihre Monopolstellung auszubauen, indem sie die Stromerzeugung in wenigen fossilen Großanlagen bei sich bündeln wollen. Investitionen in Erneuerbare Energien machen bei den Konzernen nur einen Bruchteil aus. Die Folge sind weniger Energie-Arbeitsplätze und höhere Strompreise", erklärt Hans-Kurt Hill zu den Investitionsankündigungen der Energiekonzerne. Der energiepolitische Sprecher der Saar-Linken weiter:

DIE LINKE fordert von der Bundesregierung ein Vorziehen der Energiewende. Sie muss bei der zukunftsfesten Gestaltung der Energiewirtschaft das Heft in die Hand nehmen. Bei einem Ausbau effizienter und erneuerbarer Energien entstehen bis 2020 rund 300.000 neue Arbeitsplätze. Neue Kohlekraftwerke hingegen führen zu einer Beschäftigungslücke, da die wenigen Anlagen nahezu ohne Personal laufen. Die Folge wäre ein Rückgang der Belegschaft um 100.000 Stellen im Energiesektor.

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