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            <title>DIE LINKE.</title>
            <link>https://www.die-linke.de/</link>
            <description>Presseerklärungen der LINKEN</description>
            <language>de-de</language>
            
                <copyright>DIE LINKE</copyright>
            
            <pubDate>Sat, 29 Aug 2026 11:50:02 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Sat, 29 Aug 2026 11:50:02 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Thu, 20 Jul 2023 12:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Gräfenhausen: Wissler besucht streikende LKW-Fahrer</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/graefenhausen-wissler-besucht-streikende-lkw-fahrer/</link>
                        <description>Auf der Raststätte Gräfenhausen streiken erneut LKW-Fahrer aus Georgien, die bei der polnischen Firma Mazur beschäftigt sind und denen Gehälter vorenthalten werden. Sie werden teilweise seit mehreren Monaten nicht bezahlt. Die Parteivorsitzende Janine Wissler und Christiane Böhm, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag und Landesvorsitzende LINKEN besuchten heute die Streikenden und brachten Verpflegung mit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Janine Wissler erklärt:</strong></p>
<p>Unsere Solidarität gilt den Streikenden. Seit Monaten werden die Fahrer nicht bezahlt und die Arbeitsbedingungen sind katastrophal. Dabei ist die Rechtslage eigentlich klar: Es gilt der Lohn des Landes, in dem gefahren wird. Hier braucht es bessere Kontrollen und klarere Regeln.</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Wed, 19 Jul 2023 16:36:35 +0200</pubDate>
                        <title>Wissler &amp; Rackete treffen Betriebsrat des VW-Werks Baunatal</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/wissler-rackete-treffen-betriebsrat-des-vw-werks-baunatal/</link>
                        <description>Heute haben sich die Parteivorsitzende der LINKEN, Janine Wissler, und die vorgeschlagene Spitzenkandidatin der LINKEN zur Europawahl, Carola Rackete, mit dem Betriebsrat des VW-Werks in Kassel, Baunatal getroffen. Sie haben das Werk besichtigt und sich Einblicke in die Transformation der Automobilindustrie verschafft. Das VW-Werk in Kassel ist das zentrale Zulieferwerk des Konzerns für Elektromotoren und mit über 16.000 Beschäftigten der zweitgrößte VW-Standort in Deutschland nach Wolfsburg.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE,&nbsp;äußert sich dazu:</strong></p>
<p>»In Baunatal bei VW habe ich heute einen Betriebsrat getroffen, der sich nicht nur engagiert für die Verbesserung der Arbeitsverhältnisse der Beschäftigten einsetzt, sondern auch für ihre demokratische Mitbestimmung im Werk. Der Soziologieprofessor Klaus Dörre aus Jena nennt das Werk nicht umsonst „Das Wunder von Baunatal“. Hier kann man erleben, wie wichtig es ist, wenn betriebliche Mitbestimmung großgeschrieben wird. Die Umbrüche der Zukunft dürfen nicht über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden werden, deshalb muss die Mitbestimmung in Betrieben so ausgeweitet werden, dass Belegschaften darüber abstimmen können, was wie und in welchem Umfang produziert wird. Betriebliche Demokratie ist die Voraussetzung der dringend notwendigen sozial-ökologischen Transformation.«</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Carsten Büchling, Betriebsratsvorsitzender von VW Kassel, sagt:</strong></p>
<p>»Ich bin stolz darauf, dass wir erst jüngst viele neue Stellen im Werk durchsetzen konnten. Als Betriebsrat werden wir uns auch weiterhin für die Entfristung von Stellen einsetzen und dafür, dass aus Leiharbeitern Festangestellte werden. Dass Neueinstellungen möglich sind, liegt auch daran, dass wir in Baunatal ein besonders hohes Maß an betrieblicher Mitbestimmung entwickelt haben. Aber ich möchte hier nicht stehen bleiben, sondern die Demokratisierung im Werk ausweiten, zum Beispiel darüber, dass die Beschäftigten stärker an den Entscheidungen zu neuen Produkten beteiligt werden. Demokratie schafft Innovationskraft.«</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Carola Rackete, vorgeschlagene Spitzenkandidatin der LINKEN zur Europawahl,&nbsp;kommentiert ihre Eindrücke so:</strong></p>
<p>»Es war sehr spannend, sich über das Engagement und die Möglichkeiten der Beschäftigten, betrieblichen Entscheidungen mitzubestimmen, zu informieren. Wir stehen europaweit vor den Herausforderungen einer nachhaltigen Mobilitätswende, insbesondere wegen der großen Emissionen des motorisierten Individualverkehrs und dem wachsenden SUV Sektor. Hier muss sich auch die Automobilindustrie den Herausforderungen hin zu einer sozial-ökologischen Transformation stellen. Gerade in Zeiten, in denen Richtungsentscheidungen getroffen werden müssen, braucht es mehr Demokratie in den betroffenen Betrieben, nicht weniger.«</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-85843</guid>
                        <pubDate>Thu, 13 Jul 2023 20:30:31 +0200</pubDate>
                        <title>China-Strategie ist ein Dokument der Ratlosigkeit</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/china-strategie-ist-ein-dokument-der-ratlosigkeit/</link>
                        <description>Zu der heute vorgestellten China-Strategie der Bundesrepublik erklärt Wulf Gallert aus dem Vorstand der Partei DIE LINKE:
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>»Die China-Strategie der Bundesrepublik ist vor allem ein Dokument der Ratlosigkeit. Sie lässt jegliche Handlungsoptionen vermissen und ist nicht mehr als ein Papiertiger, der ein Potpourri unterschiedlichster Positionen enthält.<br> Es fehlt eine umfassende Analyse, die die aktuelle Konfrontation zwischen China und den USA klar benennt. Diese zugespitzte Situation ist nicht nur eine Gefahr für den Weltfrieden, sondern auch für eine gemeinsame Strategie im Kampf gegen die Klimakrise. Eine Politik der Deeskalation und Verhandlungen durch die Bundesrepublik und der Europäischen Union auf Augenhöhe mit beiden Kontrahenten wären wichtig, um diese Spannung aufzulösen.&nbsp;<br> Die Chance, hier einen wichtigen Beitrag zu leisten, wurde von den Ampelparteien verpasst und es bleibt bei einem Beharren auf den bestehenden Positionen.«</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Wed, 12 Jul 2023 14:32:03 +0200</pubDate>
                        <title>Transsexuellengesetz: Regierung scheint handlungsunfähig und feige</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/transsexuellengesetz-regierung-scheint-handlungsunfaehig-und-feige/</link>
                        <description>Der Parteivorstand der Partei DIE LINKE hat sich auf seiner Sitzung am vergangenen Wochenende einstimmig für ein diskriminierungsfreies Selbstbestimmungsgesetz ausgesprochen. Zu diesem Beschluss erklären der Bundesgeschäftsführer der Partei, Tobias Bank, sowie Maja Tegeler, Mitglied des Parteivorstandes und Frank Laubenburg, Bundessprecher von DIE LINKE.queer:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung ist in der Pflicht, endlich einen Gesetzesentwurf für ein Selbstbestimmungsgesetz in den Deutschen Bundestag einzubringen. Seit Jahren fordert das Bundesverfassungsgericht eine Reform des sogenannten Transsexuellengesetzes. Doch die Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP scheint in dieser Frage handlungsunfähig und feige. Statt Grund- und Freiheitsrechte für trans und inter offensiv zu vertreten, agiert sie zunehmend unentschlossen, weicht vor rechten Kampagnen zurück und lässt diejenigen, die dringend auf eine gesetzliche Regelung warten, einfach im Regen stehen.</p>
<p>DIE LINKE hat sich auf ihrer Parteivorstandssitzung eindeutig und einstimmig zu einem diskriminierungsfreien Selbstbestimmungsgesetz bekannt. DIE LINKE steht in der Tradition der progressiven Arbeiter:innenbewegung, die schon immer für sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung gekämpft hat.</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Wed, 12 Jul 2023 13:12:36 +0200</pubDate>
                        <title>Steuerzahlerbund kann nicht rechnen</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/steuerzahlerbund-kann-nicht-rechnen/</link>
                        <description>Zum umstrittenen «Steuerzahlergedenktag» des Bundes der Steuerzahler meint Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Rechnung des Steuerzahlerbundes geht nicht auf. Denn diese selbsternannten Experten zählen Sozialabgaben zu Steuern. Das ist Unsinn.<br> Egal ob Steuer oder Sozialbeitrag – das Geld ist doch nicht weg. Die Steuern finanzieren unser Gemeinwesen: Feuerwehr, Schulen und Kitas. Wer wissen will, was eine Kita ohne Steuerzuschuss kostet, der kann sich da gerne in den USA schlaumachen.<br> Die Beiträge zur Sozialversicherung machen sich spätestens bezahlt, wenn man ins Krankenhaus muss oder in Rente geht. Wenn wir alle aus eigener Tasche vorsorgen müssten, würden wir deutlich mehr zahlen. Hier müssen die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler einspringen, weil Wohlhabende und Besserverdienende in private Versicherungen einzahlen und so das System untergraben. Hier muss der Gesetzgeber ansetzen. Schluss mit den privaten Krankenversicherungen. Wenn alle in die Sozialversicherungen einzahlen, ist genug für alle da! &nbsp;<br> Wer die Mehrheit entlasten will, der muss die Reichen stärker in die Verantwortung nehmen. Wir brauchen wieder eine Steuer auf hohe Vermögen. So eine Vermögenssteuer könnte mehr als 50 Milliarden pro Jahr bringen. So wäre genug Geld da für den Ausbau und Erhalt von Schwimmbädern, Schienen und Straßen.</p>]]></content:encoded>
                        
                    </item>
                
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                        <pubDate>Tue, 11 Jul 2023 16:55:00 +0200</pubDate>
                        <title>Bundesregierung hört die Alarmglocken nicht</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/bundesregierung-hoert-die-alarmglocken-nicht/</link>
                        <description>Angesichts der zahlreichen Brände auf Äckern und Feldern und den Einbußen bei der Getreideernte warnt Tobias Bank, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gestern kam es zu zahlreichen Bränden auf Feldern. Grund sind die anhaltende Dürre sowie Hitze. 2023 könnte das drittschwächste Jahr seit 2000 für die Getreideernte in Deutschland werden. Damit die Ernte von Kartoffeln, Mais und Zuckerrüben nicht ebenfalls leidet, braucht es die nächsten Wochen genug Niederschläge. Dabei stehen wir erst am Anfang des Klimawandels. Die Bundesregierung nimmt die Klimaanpassung bisher auf die leichte Schulter, während die Alarmglocken bereits laut läuten.“</p>
<p>Didem Aydurmus, Klimaexpertin und Mitglied des Parteivorstands DIE LINKE, ergänzt:</p>
<p>„Landwirtinnen und Landwirte werden bei der Anpassung nicht ausreichend unterstützt. Es wird immer deutlicher, dass Deutschland nicht auf die Zukunft vorbereitet ist. Wir haben jedoch nicht nur die Agrarwende verpennt. Der Blick muss ebenfalls auf die Trinkwasserversorgung und damit das Recht auf Wasser gelenkt werden. Aus den Erfahrungen der Vergangenheit ist offensichtlich, dass es an Vorsorge mangelt. Den Verantwortlichen fällt immer wieder erst im Katastrophenfall auf, wie wichtig ein Thema ist. Zumindest tun sie überrascht.“</p>
<p>Der Parteivorstand hat entsprechend am Wochenende einstimmig einen Beschluss unter dem Titel „Seriöse Klimaanpassung: Zeit, die Lage ernst zu nehmen!“ verabschiedet.</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Tue, 11 Jul 2023 12:30:27 +0200</pubDate>
                        <title>Sanierungsprogramm für Schwimmbäder</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/sanierungsprogramm-fuer-schwimmbaeder/</link>
                        <description>Sanierungsbedürftige Schwimmbäder und massiver Personalmangel. Die Partei DIE LINKE schlägt ein Bundessanierungsprogramm vor. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler in ihrem Konzept:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Jahr 2000 ist bundesweit jedes zehnte Schwimmbad geschlossen worden, das sind durchschnittlich mindestens 40 Bäder pro Jahr. Derzeit gibt es etwa 6.500 öffentlich zugängliche Bäder – Hallen, Frei-, Natur- und Schulbäder. Jedes zweite Schwimmbad muss saniert, genauer gesagt modernisiert werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die energetische Sanierung und die Schaffung von Barrierefreiheit. Der Sanierungsstau betrug laut einer Studie der Universität Wuppertal im Jahr 2016 bereits 4,5 Milliarden Euro und ist in den vergangenen Jahren weiter angewachsen, auch weil die von Bund und Ländern aufgelegten Programme viel zu gering waren bzw. sind.</p>
<p>Ein Problem: Die Kommunen sind dramatisch unterfinanziert, viele zum Sparen gezwungen. Weil Bäder freiwillige Leistungen der Kommunen sind, gehören sie oft zu den ersten Angeboten, die weggekürzt werden. Besonders betroffen sind also Gemeinden, die wenig Geld haben. 2017 hat der Bundesfinanzhof die Quersubventionierung der Schwimmbäder aus Gewinnen anderer kommunaler&nbsp;Betriebe als unvereinbar mit dem EU-Wettbewerbsrecht gerügt. Das EUGH hat bisher nicht dazu entschieden.</p>
<p>Das Bädersterben ist fatal. Deutschland entwickelt sich zu einem Land der Nichtschwimmer*innen. Immer weniger Kinder lernen schwimmen. Laut der DLRG sind derzeit sechs von 10 Kindern (58 Prozent) am Ende der Grundschule keine sicheren Schwimmer. Fast 300 Menschen ertranken 2021 in Deutschland, darunter 47 Kinder und Jugendliche. Ertrinken gehört inzwischen zu den häufigsten Unfalltodesursachen für Kinder.&nbsp;</p>
<p>Im Sommer fällt besonders auf, dass die Bäder fehlen. Vor allem Familien, die sich keinen Urlaub oder teure Ausflüge leisten können, sind in den Sommerferien auf Angebote in der Nähe angewiesen. Doch Schwimmbäder sind nicht nur wichtige Sport – und Freizeitangebote, Ausbildungsstätten für Rettungsschwimmer*innen sowie des Rehabilitations- und Gesundheitssports, sondern einer der wenigen Orte der Gemeinde, an denen noch alle zusammenkommen. Sie zu erhalten, ist deshalb ein Beitrag zu einer solidarischen Gesellschaft. Das kostet Geld – Schwimmbäder sind ein Zuschussgeschäft. DIE LINKE findet: Sie sind Teil der Daseinsvorsorge und dürfen nicht weggekürzt werden. Das Bädersterben muss gestoppt werden, wir wollen eine Trendwende: ausreichende Finanzierung für die Bäder und kostenlosen Eintritt für alle Kindern. Schwimmbäder und die Möglichkeit schwimmen zu lernen sollte als kommunale Pflichtaufgabe definiert werden. Bund und Länder müssen hier angemessen unterstützen.</p>
<p>Ein weiteres Problem ist der Personalmangel. Laut DLRG fehlen mindestens 2.500 Schwimmmeister*innen. Es fehlen Schwimmlehrer*innen, Rettungsschwimmer*innen, Übungsleiter*innen in den Vereinen und weiteres Personal in den Schwimmbädern. Es wird zu wenig ausgebildet, unattraktive Arbeitszeiten und schlechte Bezahlung verschärfen das Problem. Auch das führt zum Ausfall von Schwimmunterricht sowie eingeschränkten Öffnungszeiten von Schwimmbädern und zu geringen Angeboten zum Training in Schwimmvereinen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Partei DIE LINKE fordert ein Bundessanierungsprogramm „SOS-Seepferdchen“</strong></p><ol> 	<li>Wir brauchen ein&nbsp;<strong>Bundessanierungsprogramm</strong>&nbsp;für eine in allen Regionen des Landes bedarfsgerechte Ausstattung mit modernen, ökologischen und barrierefreien Schwimmbädern. Mit einem „Goldenen PlanSportstätten“ sollte der Sanierungsstau durch Modernisierungen und Neubau in den folgenden 15 Jahren gemeinsam durch Bund, Ländern und Kommunen abgebaut werden. Der Bund sollte sich daran mit mindestens einer Milliarde Euro pro Jahr (darunter mindestens 500 Millionen für Schwimmbäder) beteiligen.</li> 	<li>Ein&nbsp;<strong>Bonusprogramm für Kommunen</strong>, die Schwimmbäder zur Verfügung stellen –&nbsp;Kommunale Schwimmbäder sind als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge dringend erforderlich. Die Länder müssen im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs einen dauerhaften und berechenbaren Bäderbonus einführen und dies aus Landesmitteln finanzieren. Der Bonus soll jährlich den Schwimmbad betreibenden Kommunen zugutekommen, insofern diese einem Schwimmbad als tragende Gesellschaft beteiligt sind.</li> 	<li><strong>Sofortige Umsetzung des Beschlusses der Kultusministerkonferenz</strong>&nbsp;zum Schwimmunterricht vom 04. Mai 2017. Allen Schülerinnen und Schüler ist die Teilnahme am Schwimmunterricht zu ermöglichen, mit dem Ziel, dass alle Kinder bis zum Ende der Primarstufe sicher schwimmen können.</li> 	<li><strong>Kostenloser Zugang für Kinder:</strong>&nbsp;Wir wollen, dass alle Kinder ticketlosen Zugang zum Freibad haben – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Weiterhin sind finanziell benachteiligte Familien weitere Unterstützung, zum Beispiel durch Bereitstellung von Badebekleidung und Übernahme von Eintritts- und Fahrtkosten sowie Mitgliedsbeiträgen in Schwimmvereinen zu gewähren.</li> 	<li>Anerkannte Sportorganisationen, Schulen und Hochschulen sollen das Recht haben, Schwimmbäder sowie andere Spiel- und Sportanlagen öffentlicher Träger für den&nbsp;<strong>Übungs-, Lehr- und Wettbewerbsbetrieb unentgeltlich zu nutzen.</strong></li> 	<li>Ehrenamtliches Engagement als&nbsp;<strong>Übungsleiter*in oder&nbsp;Rettungsschwimmer*in muss dringend stärker gefördert werden</strong>, u.a. durch Anerkennung ihrer Ausbildung als Bildungsurlaub in allen 16 Bundesländern.</li> </ol><p>Für DIE LINKE ist klar: Solange Bund, Länder und Kommunen in Deutschland keinen vernünftigen Schulsport und Schwimmunterricht absichern können und die Sportstättensanierung nicht endlich voranbringen, werden wir uns nicht für weitere&nbsp;deutsche Olympiabewerbungen&nbsp;engagieren.</p>]]></content:encoded>
                        
                    </item>
                
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                        <pubDate>Mon, 10 Jul 2023 12:08:20 +0200</pubDate>
                        <title>Mit Zwei-Prozent-Ziel wird Zukunft der jungen Generation verzockt</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/mit-zwei-prozent-ziel-wird-zukunft-der-jungen-generation-verzockt/</link>
                        <description>Zum Vorhaben der Ampel vor dem bevorstehenden NATO-Gipfel, nun nach NATO-Vorgabe 2 % des BIP in Rüstung zu investieren, und der Umfrage von YouGov sagt Daphne Weber, aus dem geschäftsführenden Vorstand der Partei DIE LINKE:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Umfrage zeigt, dass das „Zeitenwende“-Getöse und die Angstmacherei Früchte tragen. Man darf sich davon nicht den Verstand vernebeln lassen, denn es ist klar: Die Ampel verzockt die Zukunft meiner Generation. Übermäßige Ausgaben für Militär und Herstellung von Rüstung sind Diebstahl an der Bevölkerung. Die Arbeitskraft kann nur einmal eingesetzt werden: wer Panzer baut, kann in der Zeit keine Wärmepumpe einbauen. Wie auf Kokain verpulvert die Ampel Geld in Rüstung, während Christian Lindner die Kindergrundsicherung und Ausgaben für Mobilität und Klimaschutz mafiamäßig zusammenkürzt. Grüne und SPD sollten sich ihre Krokodilstränen dazu sparen und sich stattdessen vernünftiger Investitions- und Entspannungspolitik zuwenden. Wir brauchen Verhandlungen statt sinnlose Aufrüstung, die den Ukrainern auch nicht hilft.</p>]]></content:encoded>
                        
                    </item>
                
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                        <pubDate>Fri, 07 Jul 2023 14:32:15 +0200</pubDate>
                        <title>Streumunition ist unumstritten völkerrechtlich geächtet</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/streumunition-ist-unumstritten-voelkerrechtlich-geaechtet/</link>
                        <description>Zu Medienberichten, nach denen die USA planen, der Ukraine Streumunition zu liefern, sagt Tobias Bank, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Verteidigung gegen einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg rechtfertigt nicht den Einsatz völkerrechtlich geächteter Waffen. Man bekämpft einen Völkerrechtsbruch nicht mit einem weiteren Völkerrechtsbruch. Wir müssen uns der Eskalationslogik und der fortschreitenden Verrohung entgegenstellen. Der Zweck heiligt nicht alle Mittel. Wer für sich in Anspruch nimmt, das Völkerrecht zu verteidigen, darf es nicht im gleichen Atemzug brechen. Mit der Lieferung von Streumunition würden die USA Beihilfe zu einem neuen Völkerrechtsbruch leisten.</p>
<p>Ich finde auch die sprachliche Verharmlosung problematisch, die hier von ‚umstrittenen Waffen‘ spricht. Der Einsatz von Streumunition ist nicht umstritten. Streumunition einzusetzen, ist völkerrechtlich geächtet.</p>
<p>Der Einsatz von Streumunition vermint die Einsatzorte, und zwar ohne dass es möglich wäre, die Lage der Minenfelder für spätere Räumung zu kartieren. Daraus erwächst eine tödliche Gefahr für Zivilisten auf Jahrzehnte hinaus. Es ist die langjährige Erfahrung, dass die meisten Opfer von Streumunition Zivilisten sind, die dadurch verstümmelt oder plötzlich aus dem Leben gerissen werden, oft noch Jahre nach Beendigung eines Krieges, die zur Ächtung dieser Waffen geführt hat. Wer geächtete Waffen liefert, deren Opfer vor allem Zivilistinnen und Zivilisten sein werden, kann niemals beanspruchen, damit das Völkerrecht zu verteidigen oder legitime Hilfe zur Landesverteidigung zu leisten</p>]]></content:encoded>
                        
                    </item>
                
                    <item>
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                        <pubDate>Thu, 06 Jul 2023 14:47:08 +0200</pubDate>
                        <title>Weg mit der Mehrwertsteuer auf Nahrungsmittel!</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/weg-mit-der-mehrwertsteuer-auf-nahrungsmittel/</link>
                        <description>Angesichts des Notstands bei den Tafeln fordert Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"In einem so reichen Land sollte niemand auf Lebensmittelspenden angewiesen sein. Dass die Tafeln trotzdem Millionen von Menschen versorgen müssen, ist ein Armutszeugnis für die Sozialpolitik der Ampel. Die Bundesregierung muss jetzt handeln. Weg mit der unsozialen Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel, die Menschen mit niedrigen Einkommen besonders trifft. Da wir es gerade im Lebensmittelbereich mit einer Gierflation zu tun haben, also die Supermarktketten die Preise hochtreiben, muss die Ampel endlich einschreiten. Wir brauchen verbindliche Preisdeckel für die wichtigsten Lebensmittel. Zudem müssen die Monopolisten gesetzlich verpflichtet werden, verwertbare Lebensmittel zu spenden, anstatt sie einfach wegzuwerfen. Es darf nicht sein, dass in Deutschland alljährlich mehr als 10 Millionen Tonnen Nahrungsmittel im Müll landen."</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Wed, 05 Jul 2023 16:07:13 +0200</pubDate>
                        <title>Heizungsgesetz bleibt Murks</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/heizungsgesetz-bleibt-murks/</link>
                        <description>Zum aktualisierten Entwurf des Heizungsgesetzes meint Lorenz Gösta Beutin, Vizevorsitzender der Partei DIE LINKE: </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Version des Heizungsgesetzes zeigt das klimapolitische Scheitern der Ampel: Vor dem Hintergrund einer massiven Schmutzkampagne gegen die Wärmewende, die ausgerechnet vom Koalitionspartner FDP gestartet wurde, ist aus einem unzureichenden Gesetz ein schlechtes Gesetz geworden. So ist es unmöglich, die Klimaziele im Gebäudebereich zu erreichen. Da passt es, dass SPD, Grüne und FDP das Klimaschutzgesetz schleifen und die Sektorziele de facto abschaffen wollen – wo keine Ziele sind, können sie auch nicht mehr verfehlt werden.<br> &nbsp;<br> Die staatliche Förderung beim Umbau hätte eine tragende Säule des Entwurfs sein müssen. Das haben vor allem die Grünen versäumt und boten Union und FDP somit genug Stoff für eine Schmutzkampagne, die den Klimaschutz zurückwirft und die Stimmung im Land weiter vergiftet hat. Auch in der aktuellen Version des Gesetzes werden die Kosten des notwendigen Umbaus auf die unteren Einkommen und die Mitte abgewälzt. Die Fördergrenzen sind willkürlich gezogen und die neue Modernisierungsumlage verschärft die soziale Schieflage des Gesetzentwurfs. Millionen Menschen müssen sich auf höhere Mieten einstellen, während Vermieter großzügig subventioniert werden. Die Koalition wäre gut beraten, sämtliche fossile Subventionen rasch abzubauen und die Mittel in eine gelingende Energie-, Verkehrs- und Wärmewende zu stecken, statt weiter die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen zu finanzieren.<br> &nbsp;<br> Die Ampel hat nicht kapiert, was die Stunde geschlagen hat. Sie fällt in der Klimapolitik zunehmend hinter die Schlafwagen-Koalition von SPD und CDU zurück. Stattdessen hieße eine gerechte und wirksame Wärmewende neben dem Schutz von einkommensschwachen Haushalten und Mieter*innen: Kommunen finanziell massiv unterstützen bei der Wärmeplanung, Klimaschutz zur kommunalen Pflichtaufgabe machen. Die Wärmenetz rekommunalisieren als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Und sich an der erfolgreichen Wärmewende in Dänemark ein Beispiel nehmen: Keine Profite mit der Wärme, sondern Wärme an die Verbraucher*innen nur noch zu den Herstellungskosten abgeben!</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Wed, 05 Jul 2023 14:24:44 +0200</pubDate>
                        <title>Keine Kampfjets für Saudi-Arabien!</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/keine-kampfjets-fuer-saudi-arabien/</link>
                        <description>Zur anhaltenden Diskussion um Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate meint Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Bundesregierung muss die Ausfuhr von Eurofighter-Kampfflugzeugen nach Saudi-Arabien unterbinden. Dort werden die Menschenrechte mit Füßen getreten, Frauen brutal unterdrückt und Massenhinrichtungen sind an der Tagesordnung. Vor allem aber hat Saudi-Arabien im Jemen-Krieg gezeigt, dass es keine Hemmungen hat, Kampfflugzeuge gegen Zivilisten einzusetzen. Im Krieg gegen die Huthi-Milizen starben Tausende Frauen und Kinder, weil die Saudis und ihre Verbündeten mit Eurofightern und Tornados unzählige Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser bombardierten. Das musste die Bundesregierung bereits 2019 einräumen. Zwar herrscht seit ein paar Monaten eine Waffenruhe im Jemen, doch niemand weiß, wie lange der brüchige Waffenstillstand hält.<br> Das hindert SPD und FDP aber nicht daran, nun auf einen Export der Kampfflugzeuge zu drängen. Zwar stellen sich Teile der Grünen öffentlich gegen die Ausfuhren, doch bereits im letzten Jahr lieferte Deutschland diverse Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate - mit Zustimmung der Grünen Minister Robert Habeck und Annalena Baerbock. Die Außenministerin hat sich kürzlich erst für engere Wirtschaftsbeziehungen zu Saudi-Arabien ausgesprochen.&nbsp; Mit Werte geleiteter und feministischer Außenpolitik hat das nichts zu tun."</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Fri, 30 Jun 2023 14:24:00 +0200</pubDate>
                        <title>Pflege: Systemwechsel statt Beitragspfusch</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/pflege-systemwechsel-statt-beitragspfusch/</link>
                        <description>Anlässlich der Erhöhung des Pflegebeitrags zum 1. Juli fordert Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, einen grundlegenden Systemwechsel:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Pflegebeitrag steigt und wird weiter steigen, trotzdem bleiben die Versicherten auf einem großen Teil der Kosten sitzen. Denn die Beitragserhöhung beseitigt nicht die chronische Unterfinanzierung der Pflege - weder im ambulanten noch im stationären Bereich. Hinzu kommt der komplizierte Papierkram, den die Angehörigen zu bewältigen haben. Der Bundesgesundheitsminister muss jetzt die Notbremse ziehen und den Systemwechsel einleiten. Wir brauchen eine solidarische Pflegevollversicherung für alle Bürgerinnen und Bürger, in die alle einzahlen. Diese Versicherung muss sämtliche Kosten abdecken - ganz ohne Eigenanteile. Wir müssen zudem die Pflege wieder in gemeinnützige Strukturen überführen, statt die Heime profitgierigen Pflegekonzernen zu überlassen.</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Thu, 29 Jun 2023 14:24:48 +0200</pubDate>
                        <title>Ost-Studie: CDU hat Rechtsruck befeuert</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/ost-studie-cdu-hat-rechtsruck-befeuert/</link>
                        <description>Zu den Ergebnissen der Befragung der Universität Leipzig, wonach viele Ostdeutsche rechtsextremen Aussagen zustimmten, meint Tobias Bank, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE: </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon auffällig, dass die Zustimmung zu rechtsextremen Gedankengut vor allem dort groß ist, wo lange Zeit die CDU regierte. So hat Sachsen seit der Wende immer einen CDU-Ministerpräsidenten gehabt. Im Freistaat sahen die Behörden lange Zeit die Linken als die größere Gefahr und wollten oft gar nicht wissen, was die Rechten so treiben. Diese Blindheit auf dem rechten Auge wurde von Nazis und Rechtsextremen ausgenutzt. Sie konnten ungestört Netzwerke aufbauen, mit denen sie die Gesellschaft unterwanderten. Das Gift des rechten Gedankenguts konnte so über Jahrzehnte in die Köpfe der Menschen sickern.</p>
<p>Zudem zeigt sich auch, wie tief die Enttäuschung über die verfehlte Wiedervereinigung sitzt, die ja eigentlich nur ein Beitritt war. &nbsp;Das Grundgesetz blieb das Grundgesetz des westdeutschen Teilstaates. Man hat die Chance versäumt, in einem gemeinsamen Prozess eine neue, bessere Verfassung zu erarbeiten. Stattdessen hat der Westen den Osten geschluckt und sich nicht für die Errungenschaften der DDR interessiert. Westdeutsche haben die Führungspositionen in den neuen Ländern übernommen. Noch heute sind Ostdeutsche in Führungspositionen unterrepräsentiert. Auch die sozialen Verwerfungen der Nachwendezeit, die Zerstörung der ostdeutschen Wirtschaft und die Entwertung ostdeutscher Lebenserfahrungen haben Spuren hinterlassen.</p>
<p>Noch immer ist der Osten ein Niedriglohnland. Allein in Sonneberg arbeitet jeder und jede Dritte für einen Mindestlohn. Es gibt hier weniger betriebliche Mitbestimmung und schlechtere Bezahlung. Firmensitze und gut bezahlte Posten finden sich im Westen. Bis heute hat kein DAX-Konzern seinen Sitz im Osten. In den Vorständen der 40 Dax-Konzerne fanden sich 2022 lediglich zwei Ostdeutsche. Ostdeutsche fühlen sich oft als Menschen zweiter Klasse und das beeinflusst natürlich auch das subjektive Verhältnis zu unserer Demokratie. Wer also etwas für die Akzeptanz der Demokratie tun will, sollte dafür kämpfen, dass der Osten endlich ein gleichberechtigter Teil dieses Landes wird.</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Thu, 29 Jun 2023 12:02:28 +0200</pubDate>
                        <title>EU-Gipfel/GEAS: Appeasement nach Rechts ist ein Fehler</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/eu-gipfel-geas-appeasement-nach-rechts-ist-ein-fehler/</link>
                        <description>Mit Blick auf den sich ankündigenden Streit über die EU-&quot;Asylreform&quot; beim letzten regulären EU-Gipfel vor der Sommerpause durch die Blockade von Polen und Ungarn sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Es zeigt sich einmal mehr, dass Appeasement nach Rechts ein Fehler ist. Die Erfüllung ihrer Forderungen führt nicht dazu, dass die Rechte schwächer oder leiser wird - ganz im Gegenteil. Rechten Kräften wird keine Verschlechterung des Asylrechtes jemals genügen. Durch die Umsetzung ihrer Forderungen fühlen sie sich in ihrem menschenverachtenden Kurs ermutigt. Statt mit Verschärfung der Abschottungspolitik rechte Parolen zu praktischer Politik zu machen, sollte sich die Ampel endlich für eine menschenwürdige Migrationspolitik und sichere Fluchtwege einsetzen. In der EU gilt, wie auch in Deutschland: Wer die Forderungen von Rechts umsetzt, stärkt die Rechten und schwächt die Position von Demokratie und Menschenrechten.“</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Wed, 28 Jun 2023 13:57:37 +0200</pubDate>
                        <title>DWE-enteignen: Gemeinnützigkeit beim Wohnen stärken!</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/dwe-enteignen-gemeinnuetzigkeit-beim-wohnen-staerken/</link>
                        <description>Anlässlich des Abschlussberichtes der vom Berliner Senat eingesetzten Expertenkommission zum Thema Vergesellschaftung von Wohnungsunternehmen sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Abschlussbericht zum Volksentscheid ‚Deutsche Wohnen und Co enteignen‘ öffnet den Weg zu einer grundlegend anderen Wohnungspolitik. Der Bericht stellt klar: Es gibt kein Recht auf Profite mit Wohnraum. Große Wohnungsbestände können im Interesse der Allgemeinheit vergesellschaftet werden, wie es das Grundgesetz vorsieht. Die öffentliche Hand muss dabei keine Marktpreise zahlen und damit Spekulation belohnen.</p>
<p>Für die Landesregierung Berlin ergibt sich daraus die Verpflichtung, die demokratische Entscheidung ihrer Bürger zu respektieren und umzusetzen. Man muss leider betonen: Ein Volksentscheid ist keine unverbindliche Empfehlung, sondern bindend. Die Landesregierung muss jetzt einen Gesetzentwurf zur Umsetzung des Volksentscheides vorlegen.</p>
<p>Das Ergebnis weist über Berlin hinaus. Das Ergebnis des Abschlussberichtes zum Volksentscheid bedeutet auch Hoffnung für Menschen, die in anderen Städten zur Miete wohnen. Das Ergebnis ist auf andere Städte mit ähnlich angespanntem Wohnungsmarkt übertragbar. Die Bundesregierung sollte das unterstützen.</p>
<p>Gemeinwohl und nicht Profit muss Leitmotiv auf dem Wohnungsmarkt sein. Deswegen muss die Bundesregierung endlich ein Gemeinnützigkeitsgesetz für Wohnungen vorlegen. Ziel muss es sein, dass in den nächsten zehn Jahren wieder 30 Prozent des Wohnungsmarktes gemeinnützig bewirtschaftet wird. Die Kommunen müssen dabei unterstützt werden, Wohnungsbestände zu vergesellschaften oder zu rekommunalisieren. So erreichen wir eine Trendwende hin zu einer sozialen und gemeinwohlorientierten Wohnungspolitik.“</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Tue, 27 Jun 2023 15:25:11 +0200</pubDate>
                        <title>Heizungsgesetz ist sozial ungerecht</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/heizungsgesetz-ist-sozial-ungerecht/</link>
                        <description>Zur Einigung der Ampel-Koalition zum Heizungsgesetz meint Lorenz Gösta Beutin, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Mit diesem Gesetz erweist die Ampel dem Klimaschutz einen Bärendienst. Die Diskussionen der letzten Wochen heben große Teile der Bevölkerung verunsichert. Dabei muss der Gebäudesektor seinen Teil zu den dringend notwendigen CO₂-Einsparungen beitragen. Doch darf man die Kosten für den klimaneutralen Umbau des Wärmesektors nicht auf jene abwälzen, die ohnehin wenig haben. Die nun beschlossenen Nachbesserungen ändern nichts an der sozialen Schieflage des Gesetzes. So werden Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen besonders stark belastet. Selbst Geringverdienende müssten demnach ein Drittel der Einbaukosten übernehmen. Haushalte mit Durchschnittseinkommen müssten die Hälfte der fünfstelligen Summe selbst tragen. Der Bund darf sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen. Wer will, dass alle Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer eine Wärmepumpe einbauen lassen, der muss sicherstellen, dass niemand überfordert wird. Wir brauchen eine einkommensabhängige Förderung. Wer wenig hat, soll zu hundert Prozent gefördert werden. Auch dürfen die Kosten der notwendigen Wärmewende nicht bei den Mieterinnen und Mieter abgeladen werden. Die vereinbarte Modernisierungsumlage darf in dieser Form nicht kommen, weil sie die explodierenden Mieten weiter in die Höhe treibt.“</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Tue, 27 Jun 2023 15:24:13 +0200</pubDate>
                        <title>So gewinnen wir mehr Pflegepersonal</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/so-gewinnen-wir-mehr-pflegepersonal/</link>
                        <description>Zur wachsenden Personalnot in der Pflege meint Janine Wissler, die Vorsitzende der Partei DIE LINKE: </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Wenn wir die Personalnot in der Pflege wirklich lindern wollen, müssen wir die Arbeitsbedingungen verbessern. Dazu zählt eine bessere Bezahlung, aber wir müssen auch über bessere Arbeitszeitmodelle diskutieren. Denn viele Pflegekräfte scheiden aus dem Beruf aus, weil sie die Arbeitsbelastung nicht mehr ertragen oder aber sie reduzieren ihre Arbeitszeit. Zudem brauchen wir eine Ausbildungsoffensive, um Menschen für den Beruf zu gewinnen. Dazu braucht es eine Förderung durch den Bund und eine enge Zusammenarbeit mit den Ausbildungseinrichtungen."</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Sat, 24 Jun 2023 08:24:00 +0200</pubDate>
                        <title>Schirdewan fordert einheitlichen Wassercent für Konzerne</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/schirdewan-fordert-einheitlichen-wassercent-fuer-konzerne/</link>
                        <description>Der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Martin Schirdewan fordert einheitliche Wasserentnahmeentgelte für Großunternehmen und erklärt:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf Wasserknappheit wird hierzulande mit Sparmaßnahmen für Privatpersonen oder die öffentliche Daseinsvorsorge reagiert. Damit wird die Verantwortung zum Wassersparen auf Privatpersonen abgewälzt, während Unternehmen für einen Großteil der Wassernutzung in Deutschland verantwortlich sind. Während Einzelpersonen zum Sparen angehalten werden, bekommen Konzerne einen Persilschein für ihre Wasserverschwendung. Diese schiere Ungerechtigkeit ist eine Ohrfeige für die Menschen.«</p>
<p>Die Preise, die Unternehmen für die Nutzung von Wasser zahlen, sind erschreckend gering und hängen vom jeweiligen Bundesland ab. In einigen Bundesländern gibt es keinerlei Wasserentgelte, in anderen unterscheidet sich die Höhe der Wasserentgelte stark. Dabei verspricht die Bundesregierung in ihrer nationalen Wasserstrategie einheitliche Wasserentnahmeentgelte.</p>
<p><strong>Martin Schirdewan ergänzt dazu:</strong></p>
<p>Eine Vereinheitlichung wäre dringend notwendig, darum ist es einfach unglaublich, dass es bisher immer noch ungeklärt ist, wann dies passieren wird. Börsennotierte Konzerne, die auf maximalen Gewinn wirtschaften, benötigen diese verbindlichen Vorgaben.</p>
<p>Sozialer Klimaschutz und gerechte Wasserpolitik müssen zusammen gedacht werden. Der bundesweite Wassercent wäre eine echte Möglichkeit, für den Finanz- und den Klimaschutzminister, zur Abwechslung mal an einem Strang zu ziehen.</p>
<p><strong>Ein bundesweiter Wassercent wäre ein erster Schritt zu europaweiten Wasserentnahmeentgelte. Martin Schirdewan erklärt dazu:</strong></p>
<p>Es braucht ein europaweites Wasserentnahmeentgelt, welches abhängig von der Wassernutzung gestaffelt sein muss: Privatpersonen, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Unternehmen und Einrichtungen, die zur öffentlichen Daseinsvorsorge beitragen, sollten dabei kein Entgelt zahlen.&nbsp;</p>
<p>Konzerne wie Coca-Cola oder Tesla, deren Produktion lediglich auf Konsum und Profite abzielt, sollten dementsprechend höhere Entgelte für die Förderung von Grundwasser zahlen. Zusätzlich muss es konsequente Regeln für die Entnahmemenge von Grundwasser geben, um die Trinkwasserversorgung langfristig gewährleisten zu können.&nbsp;</p>
<p>Eine europaweite Wasserpreispolitik, die solidarisch aufgeteilt ist, würde den Zusammenhalt stärken. Zeitgleich könnten Großkonzerne weniger Raubzüge durch die klammen Kassen der Kommunen unternehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p><em>RWE verbraucht 500 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr – dabei kostet das Unternehmen jeder Kubikmeter Wasser lediglich 5 Cent. Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF verbraucht über 1,2 Milliarden Kubikmeter Wasser pro Jahr und zahlt weniger als 0,75 Cent pro Kubikmeter Wasser. Coca-Cola zahlt für die Entnahme von Wasser in Lüneburg 0,9 Cent je Kubikmeter.</em></p>
<p><em>In Simmern-Rheinböllen darf Trinkwasser unter anderem nicht mehr zur Bewässerung privater Rasen- und Gartenflächen genutzt werden. Im sächsischen Lengefeld musste nun ein Freibad schließen.</em></p>]]></content:encoded>
                        
                    </item>
                
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                        <pubDate>Fri, 23 Jun 2023 08:26:00 +0200</pubDate>
                        <title>Pariser Gipfel für Armutsbekämpfung und Klimaschutz war Farce</title>
                        <link>https://archiv2023.die-linke.de/start/presse/detail/pariser-gipfel-fuer-armutsbekaempfung-und-klimaschutz-war-farce/</link>
                        <description>Zu den Ergebnissen des Pariser Gipfels für einen neuen globalen Finanzpakt sagt Lorenz Gösta Beutin, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE und Fachpolitiker für Klima:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Pariser Gipfel war in großen Teilen eine Farce. Staatsoberhäupter gaben wohlklingende Empfehlungen, an die sie sich zuhause selbst nicht hielten. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz war ohne gemachte Hausaufgaben angereist. Der selbsternannte Klimakanzler hat gerade mit der Abschaffung der Sektorziele und der Entkernung des Heizungsgesetzes den Versuch eines ernsthaften Beitrags Deutschlands zur Begrenzung des Klimawandels beerdigt. Die Ergebnisse des Gipfels sind von der gleichen Art. Einig ist man sich in wohlfeilen Erklärungen. Verbindliche Maßnahmen, die auch Geld kosten würden, gibt es kaum.</p>
<p>Arme Länder, die unter dem Klimawandel leiden, brauchen dringend praktische Unterstützung. Die 100 Milliarden Euro Sonderziehungsrechte für arme Länder sind im globalen Maßstab nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Mit Sonderkrediten kaufen sich die reichen Länder billig raus. Aber: Es ist die Pflicht der Industrienationen, deren Reichtum auch auf Kosten des Klimas erwirtschaftet wurde, den globalen Süden finanziell zu unterstützen. Und es ist im ureigensten Interesse aller, sich international für eine klimaschonende Entwicklung einzusetzen. Laut COP27 Expertenbericht braucht der globale Süden 2,4 Billionen Euro pro Jahr. Vom Notwendigen sind wir noch weit entfernt.</p>
<p>Statt konkrete Maßnahmen gegen die drohende Klimakatastrophe zu beschließen, werden Klimaschützerinnen und Klimaschützer kriminalisiert. In Frankreich wurde ausgerechnet im Kontext des Gipfels die Gruppe ‚Aufstand der Erde‘ verboten. Auch in Deutschland versuchte man bereits, die Gruppe ‚Letzte Generation‘ als kriminelle Organisation einzustufen. Generell wird die Repression gegen die Klimabewegung nicht nur rhetorisch, sondern auch im polizeilichen Vorgehen und mit Strafverschärfungen härter. Statt den Brand zu löschen, bestraft man die Boten.</p>]]></content:encoded>
                        
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    </rss>

